Uns für den Kampf rüsten LEITTEXT: „Und ihr sollt dagegen wiederum den Unterschied sehen, was für ein Unterschied sei zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, und zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.“ (Maleachi 3, 18.) Zum Lesen empfohlen: Zeugnisse, Band 5, S. 146-157, 474-493. Der große Kampf, S. 553-563. „[Es] können die, die vorgeben, mit der großen Macht Gottes zu wirken, nur von dem großen Lügendetektor – dem Gesetz Gottes – entlarvt werden… Der Schafspelz erscheint so realistisch und echt, dass die Wölfe nur erkannt werden können, wenn wir Gottes großen moralischen Maßstab heranziehen und an ihm feststellen, dass sie Übertreter des Gesetzes Gottes sind.“ – Glaube und Werke, S. 43. 1. Sei nicht überrascht 20.12. (So) a. Welches Phänomen ist kennzeichnend für die letzten Tage? 2. Thessalonicher 2, 8. 9. „Ich sah, dass Satan durch Werkzeuge auf vielerlei Weise arbeitete. Er arbeitete durch Prediger, welche die Wahrheit verworfen hatten, und durch große Täuschungen veranlasst wurden, eine Lüge zu glauben, die sie verdammen wird. Während sie predigten oder beteten, fielen manche von ihnen hilflos nieder, aber nicht durch die Macht des Heiligen Geistes, sondern durch die Macht Satans, die er auf diese Werkzeuge und durch sie auf das Volk ausübte. Während der Predigt, des Gebetes oder Redens wandten manche sogenannte Adventisten Mesmerismus an, um Anhänger zu gewinnen, und das Volk freute sich darüber, weil es glaubte, dass es der Heilige Geist sei. Manche von denen, die diese Kraft gebrauchten, waren so in Dunkelheit und der Täuschung Satans befangen, dass sie dachten, es sei die Macht Gottes, die er ihnen zur Ausübung übergeben habe.“ – Erfahrungen und Gesichte, S. 34. „Satan wiederum, von bösen Engeln umgeben, wird behaupten, Gott zu sein, und Wunder aller Arten wirken, um, wo es möglich wäre, auch die Auserwählten zu verführen. Gottes Kinder werden dann ihre Sicherheit nicht im Wunderwirken finden, weil Satan alle Wunder, die geschehen werden, nachahmen wird. Gottes angefochtene und geprüfte Kinder werden in dem Zeichen Kraft finden, von dem in 2. Mose 31, 12-18 die Rede ist. Sie werden sich stets nur auf das lebendige Wort, auf ein ‚es steht geschrieben‘ stützen. Das ist die einzige Grundlage, auf der sie sicher stehen können.“ – Zeugnisse, Band 9, S. 20. 21. 2. Der Weg zur AUSDAUER 21.12. (Mo) a. Was fehlt denen, die bald zugrunde gehen werden? 2. Thessalonicher 2, 9. 10. „Nur die, welche eifrig in der Bibel geforscht und die Liebe zur Wahrheit angenommen haben, werden vor der gewaltigen Täuschung, die die Welt gefangennimmt, geschützt sein.“ – Der große Kampf, S. 626. b. Was wird Gott, unabhängig von ihrem Bekenntnis, denen senden, die die Wahrheit nicht lieben – und warum? 2. Thessalonicher 2, 11. 12. „Die Heilige Schrift sagt uns, dass vor der Wiederkunft des Herrn Satan wirken wird ‚mit allerlei lügenhaftigen Kräften und Zeichen und Wundern und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit‘, und die, welche ‚die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, auf dass sie selig würden‘, werden kräftige Irrtümer empfangen, ‚dass sie glauben der Lüge‘. (2. Thessalonicher 2, 9-11.) Nicht eher als bis dieser Zustand eingetreten und die Vereinigung der Kirche mit der Welt über die ganze Christenheit hergestellt ist, wird der Fall Babylons vollständig sein.“ – Der große Kampf, S. 392. c. Zu welchem Zweck hat Gott uns und unsere Familien berufen, und welche Pflichten und Herausforderungen sind damit verbunden? 2. Thessalonicher 2, 13-15; Maleachi 3, 17. 18. „Ob unsere Jugendlichen, die von gottesfürchtigen Eltern weise erzogen wurden, in der Heiligung durch die Wahrheit fortfahren werden, hängt sehr viel von dem Einfluss ab, dem sie ausgesetzt sind, nachdem sie ihr Heim verlassen haben.“ – Zeugnisse, Band 8, S. 225. „Diejenigen, die bekennen, an Jesus zu glauben, sollen nach dem Licht streben. Sie sollen täglich darum beten, dass das Licht des Heiligen Geistes auf die Seiten des heiligen Buches scheint, damit sie befähigt werden, die Dinge des Geistes Gottes zu verstehen. Wir müssen uneingeschränktes Vertrauen in Gottes Wort haben, sonst sind wir verloren. Die Worte von Menschen, wie groß sie auch sein mögen, können uns nicht vollkommen machen, so dass wir zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet werden… Durch die Heiligung des Geistes und den Glauben an die Wahrheit werden wir Mitarbeiter Gottes.“ – Fundamentals of Christian Education, S. 188. 189. 3. Das Beispiel des Paulus 22.12. (Di) a. Was macht treues Ausharren möglich? 2. Thessalonicher 2, 16. 17; 3, 1-5. „So beschrieb Paulus das unheilvolle Werk, das jene böse Macht durch die langen finsteren Jahrhunderte der Verfolgung weiter entfalten und bis hin zu Christi Wiederkunft fortsetzen sollte. Die Gläubigen zu Thessalonich hatten auf eine unmittelbar bevorstehende Befreiung gehofft; nun aber wurden sie ermahnt, unerschütterlich und in der Furcht Gottes das vor ihnen liegende Werk anzupacken. Der Apostel forderte sie auf, ihre Pflichten nicht zu vernachlässigen und sich keinem müßigen Warten hinzugeben. Vor lauter Erwartung auf ihre baldige Erlösung mussten ihnen jedoch sowohl das Einerlei des täglichen Lebens wie auch die Schwierigkeiten des Alltags doppelt widerwärtig erscheinen. Deshalb ermutigte sie der Apostel zur Standhaftigkeit im Glauben.“ – Das Wirken der Apostel, S. 266. b. Welches Beispiel gab Paulus den Dienern des Evangeliums? 2. Thessalonicher 3, 6-9. „Männer, die von Gott erwählt sind, in diesem Werk zu arbeiten, liefern einen Beweis ihrer hohen Berufung und werden es als ihre höchste Pflicht ansehen, zu wachsen und Fortschritte zu machen, bis sie befähigte Arbeiter sind. Wenn sie auf diese Weise Ernst offenbaren, die ihnen anvertrauten Talente zu vermehren, dann sollte ihnen verständig geholfen werden. Aber die ihnen erteilte Ermutigung sollte nicht den Beigeschmack von Schmeichelei haben, denn Satan selbst wird schon genug in dieser Hinsicht tun. Männer, die glauben, die Pflicht zum Predigen zu haben, sollten nicht veranlasst werden, sofort sich und ihre Familien von den Brüdern unterstützen zu lassen. Sie sind nicht dazu berechtigt, ehe sie nicht Früchte ihrer Arbeit vorweisen können. Es besteht jetzt die Gefahr, junge Prediger und Männer mit wenig Erfahrung durch Schmeichelei und Erleichterung der Lasten des Lebens Schaden zuzufügen. Wenn sie nicht mit Predigen beschäftigt sind, sollten sie alles tun, was ihnen möglich ist, sich selbst zu unterhalten. Dies ist der beste Beweis, um ihre Berufung zum Predigtamt zu prüfen. Wenn sie nur predigen wollen, um als Prediger unterstützt zu werden, und die Gemeinde Vorsicht walten lässt, werden sie bald die Bürde abwerfen und das Predigen um eines einträglicheren Geschäftes willen aufgeben. Paulus, ein sehr befähigter Prediger, der auf wunderbare Weise von Gott zu einem besonderen Werk berufen wurde, war nicht über Arbeit erhaben. Er sagt: ‚Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und sind nackt und werden geschlagen und haben keine gewisse Stätte und arbeiten und wirken mit unsern eigenen Händen. Man schilt uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir‘s; man lästert uns, so flehen wir.‘ (1. Korinther 4, 11. 12.)“ – Zeugnisse, Band 1, S. 471. 4. wichtige Grundlagen zu bedenken 23.12. (Mi) a. Nenne ein grundlegendes, zeitloses Prinzip, das ein wesentlicher Bestandteil echten Christentums ist. Sprüche 20, 4; 2. Thessalonicher 3, 10-12. „Irregeleitete Seelen verbreiteten die Lehre, die Erlangung wahrer Heiligkeit mache das Gemüt über alle irdischen Gedanken erhaben und bringe den Menschen dahin, sich der Arbeit gänzlich zu enthalten. Andere behaupteten aufgrund extremer Ansichten über gewisse Schriftstellen, Arbeit sei Sünde. Christen hätten sich weder über ihr noch über ihrer Familien zeitliches Wohl irgendwelche Gedanken zu machen, sondern sollten ihr Leben uneingeschränkt geistlichen Dingen widmen. Die Lehre und das Beispiel des Apostels Paulus tadeln derartig überspannte Ansichten. Paulus war auch in Thessalonich für seinen Lebensunterhalt nicht nur auf seiner Hände Arbeit angewiesen. Als er später auf seine Erfahrungen in dieser Stadt hinwies, schrieb er an die Gläubigen zu Philippi seinen Dank für die Gaben, die er damals empfangen hatte: ‚Auch nach Thessalonich sandtet ihr für meinen Bedarf einmal und danach noch einmal.‘ (Philipper 4, 16.) Obwohl er diese Hilfe annahm, hatte er den Thessalonichern darüber hinaus ein Vorbild an Fleiß sein wollen; einmal, damit ihn niemand berechtigt der Habsucht beschuldigen könne, zum andern wollte er diejenigen, die fanatische Ansichten über die körperliche Arbeit vertraten, durch seine Handlungsweise tadeln.“ – Das Wirken der Apostel, S. 347. „Die Gepflogenheit, Männer und Frauen in ihrer Faulheit durch private Spenden oder Gemeindegelder zu unterstützen, ermutigt sie in ihren sündhaften Gewohnheiten, und dieser Weg sollte bewusst gemieden werden. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind sollten erzogen werden, praktische und nützliche Arbeiten zu verrichten. Alle sollten… erlernen… die Glieder ihres Körpers für ein Ziel einzusetzen; dann ist Gott bereit und willig, die Eignungen all‘ derer zu verbessern, die sich selbst dazu erziehen wollen, fleißig und eifrig ihren Gewohnheiten nachzugehen.“ – Bibelkommentar, S. 451. b. Woran sollten wir uns erinnern, wenn wir versucht sind zu verzweifeln? 2. Thessalonicher 3, 13. „Heiligkeit wird ihren Besitzer dahin bringen, in allen guten Werken fruchtbar zu sein. Er wird im Gutestun nie müde werden noch wird er nach Beförderung in dieser Welt trachten. Um Beförderung wird er auf jene Zeit vorausschauen, wenn die Majestät des Himmels die Heiligen zu seinem Thron erhöhen wird. Dann wird er zu ihnen sagen: ‚Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt.‘ Der Herr zählt dann die Werke der Selbstverleugnung und Barmherzigkeit, des Mitleids und der Gerechtigkeit auf, die sie getan haben. Heiligkeit des Herzens wird gerechtes Handeln hervorbringen.“ – Zeugnisse, Band 2, S. 439.. 5. In einer unvollkommenen Welt 24.12. (Do) a. Wie sollen wir mit denen umgehen, die vom rechten Weg abweichen? 2. Thessalonicher 3, 14. 15. „Wir sollten uns warnen lassen und nicht mit denen zusammenarbeiten, die durch ihre Handlungsweise anderen einen Stolperstein in den Weg legen. ‚Wenn aber jemand unserm Wort in diesem Brief nicht gehorsam ist‘, sagt der Apostel, ‚so merkt ihn euch und habt nichts mit ihm zu schaffen, damit er schamrot wird. Doch behandelt ihn nicht als einen Feind, sondern weist ihn zurecht als einen Bruder.‘ Wenn er die Ermahnung der Diener des Herrn ablehnt und seinem eigenen Willen und Urteil unter der Eingebung Satans, seines Führers folgt, wird er Verderben über sich selbst bringen und muss seine eigene Sünde tragen.“ – Bibelkommentar, S. 450. 451. „Der Gemeinde machte [Paulus] zur Pflicht, jeden aus ihrer Gemeinschaft auszuschließen, der beharrlich die von Gottes Dienern gegebenen Weisungen missachte. ‚Doch‘, so fügte er hinzu, ‚haltet ihn nicht als einen Feind, sondern vermahnet ihn als einen Bruder.‘“ – Das Wirken der Apostel, S. 267. b. Welche abschließende Hoffnung aus diesem Brief sollen wir widerspiegeln? 2. Thessalonicher 3, 16-18. „Wir müssen den Menschen etwas besseres bieten als sie besitzen, den Frieden Christi, der alle Erkenntnis übersteigt. Wir müssen ihnen von Gottes heiligem Gesetz erzählen, der Abschrift seines Charakters und ein Ausdruck dessen, was sie nach seinem Wunsch werden sollen. Zeigt ihnen, wie unendlich höher die unvergängliche Herrlichkeit des Himmels ist gegen die flüchtigen Freuden und Vergnügungen der Welt. Erzählt ihnen von der Freiheit und der Ruhe, die man in dem Heiland findet… Er allein kann das Verlangen des Herzens befriedigen und der Seele Frieden geben. Von allen Menschen in der Welt sollten unsere Arbeiter die selbstlosesten, die freundlichsten und höflichsten sein… Wir wollen die Wahrheit in Liebe kundtun und dem Herrn vertrauen, dass er ihr Kraft verleiht, das Leben umzubilden. Der Heilige Geist wird auf das Wort wirken, welches in Liebe zu der Seele gesprochen ist.“ – In den Fußspuren des großen Arztes, S. 160. 161. Fragen zur persönlichen Wiederholung 25.12. (Fr) 1. Beschreibe einige Handlungen des Feindes der Seelen in den letzten Tagen. 2. Was geschieht mit denen, die die Wahrheit kennen, sie aber nicht grad lieben? 3. Erkläre das Geheimnis christlicher Ausdauer. 4. Was wird das Leben eines wahren Reformators immer kennzeichnen? 5. Wie soll ich die biblische Methode im Umgang mit Irrenden anwenden? |